1. Fläschchen: Räuschla

Los geht es im Advent 2022 mit einem kleinen Räuschla.


Herkunft:

Das Räuschla stammt von der Brauerei Knoblach aus Schrammelsdorf in der Nähe von Bamberg.
Die Brauerei ist Mitglied der Initiative "Siegelbetrieb Region Bamberg" und seit 1880 im Ort verwurzelt.
Im zugehörigen Brauereigasthof haben so traditionell die Stammgäste ein eigenes "Krügla" stehen.

Andere Bewertungen:

Jesses. Ein fränkisches Bier mit richtig stabilem Schaum? Aber so RICHTIG stabilem Schaum? Das Schammelsdorfer Räuschla überrascht schon beim Einschenken. 

Schaum: Ein feinporig-sahniges Wunder. 
Farbe: zwischen Goldgelb und Bernstein, tendenz Bernstein
Geruch: Hmm, bierig. Süßliches Malz.

Geschmack:

Antrunk: Hoppla. Vollmundig, fast ein bisschen schwer. Das ist ja noch nicht märzen-untypisch. Aber man nimmt tatsächlich den Körper noch vor den Aromen wahr. Dann wird es würzig, eher Heu als Blumen. Eine getreidig-ölige Märzensüße ist auch da, aber erdrückt einen nicht. Es bleibt ein vielschichtiges Hin und Her, bevor derb der Hopfen einschreitet.

Rezenz: recht sprudelig
Der Nachtrunk ist, wie auch beim Ungespundeten aus Schammelsdorf, hart hopfig. Fast, aber nur fast wird es metallisch. Wie hier die Märzensüße mit einem harten Tritt auf die Bremse in die Schranken gewissen wird ist ganz sicher ohne ABS.

 Ob man von diesem Märzen gleich ein Räuschla haben möchte, ist nicht abschließend festzustellen. Aber wir haben es hier mit einem ganz eigenen Vertreter dieser Biersorte zu tun. „Schön, dass es das Räuschla gibt“! Und schön, dass wieder Advent ist! Zeit wurde es!!!

Die Abstimmung:



Kommentare

  1. Also, so ein Räuschla is wunderbar zum Feierabend und ist ein gelungener Start fürden Bieradvent. A Räuschla in Ehren...kann niemand verwehren. ;-)

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  2. Dieser Kommentar wurde Ihnen präsentiert von: Ilona :-)

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  3. Hobbala, a Märzen im Dezember. Mundet ganz hervorragend

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  4. Wie immer gilt meine manchmal auch negative Kritik nicht den Menschen, welche uns dieses Vorweihnachtserlebnis möglich gemacht haben!
    Der Name ist besonders hervorzuheben, da er mit dem oberfränkischen Diminuitiv ein klein wenig Freude verbreitet. Leider setzt sich, zumindest bei mir, diese geschmacklich nicht fort! Wo die Beschreibung von "fast schon metallisch" spricht, so melden meine Geschmacksknospen eher den Kontakt der Zunge mit einem Schleusentor des Main-Donau-Kanals zurück. Das ist nicht untypisch für die Biere der Gegend, das haben auch die Buttenheimer, aber meins wird's nimmermehr! Trotzdem ist die Vorfreude auf weitere Entdeckungen geweckt!
    Klug gesch... von
    Ma-Tze

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  5. also a Räuschla wirds net wern, weil es eher ein stilles ist. Hab das sprudelige gesucht u nicht gefunden. Dennoch hat es eine Note verdient

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  6. Für mich beginnt heute die einzige Winterweltmeisterschaft mit Berechtigung. Möge das beste Seidla gewinnen.
    Klaus

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    1. Wenn ich wirklich noch a Räuschla kriegen sollte, mach ich den Infantilo!

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  7. Tatsächlich schon mal was Feines zu Beginn. Und weit besser als ein Adventskalender mit am Schoglaad.
    Mfgderwilli

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  8. Ja, fein! Ein Ausflug in die frängische Doscana is doch ein guter Start und dazu noch ein mir bis dato unbekanntes Bier obwohl Westentasche! Ich würd ja jetzt glatt die 5km zur Brauerei Hönig weiter wandern...Prost vom Olaf

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  9. Also mit meinem Bier hat was net gestimmt... ich hab nur zwei mal getrunken... mehr war net drinn... Also kann ich zum Geschmack net viel sagen :-)

    Ich möcht mich gern bei allen Organisatoren bedanken für das zamstellen der Kalender die Website usw. Danke euch

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  10. @ die Organisatoren: Eine Wunderbare Idee.
    @ Bewertung : Sehr bitter , aber nach wecken der Geschmacksknospen - Explosion ! Vor dem Abgang :
    Nachhaltig, alle Variationen der Braukunst . Im Abgang: macht durstig, aber von einem kriegst ka Räuschla....

    OPAB

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  11. Dem Sven hat's geschmeckt! Für ein Märzen ein bisschen hopfenlastig, aber o.k.
    Für ein Räuschla reicht's nicht, die Qualität des Katers hängt jetzt von Hansis Jungs und Costa Rica ab.

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  12. Erstmal danke an die Organisatoren!!! Echt a super Gschicht der Bierkalender!

    Fand das Bier auch etwas hopfig und herb... vielleicht wärs beim Zweiten bessern gworn. Farblich aber sehr kräftig...

    Gfrei mi scho auf morgen

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  13. Die Vorschusslorbeeren machen vielleicht etwas aus, aber das Räuschla war doch schonmal ein vernünftiger Start- aber sicher nicht zu wenig hopfig!
    Ron

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  14. Beim ersten Blick auf's Eikett hatte man sich auf ein klassisches Märzen wie man es halt so kennt eingestellt. Allerdings lässt schon der erste Schnuppertest einen von dieser Einschätzung wieder abkommen. Der erwartete "weiche" Geruch ist etwas kantiger und markanter. Also erster schluck ... Der Hopfengeschmack kommt für ein Märzen unerwartet, aber auch ganz erfrischend. Definitv am oberen Ende der IBU Skala für ein Märzen. Die "Malzigkeit" könnte etwas ausgeprägter sein, dadurch würde dann aber die Hopfennote wieder in den Hintergrund gelangen. Alles in allem ein gelungener, nicht 08/15 Einstand der die Neugier auf die nächsten 23 geweckt hat.

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  15. Stabiler Start. Überraschend hopfig für ein Märzen, aber etwas zu metallisch für meinen Geschmack.
    Philippo Inzagi

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  16. Wahrlich mittelmäßig, aber zeitlich!
    Am Anfang recht ordentlich, aber nach halber Zeit auf dem Weg zur Kehle überfällt ein Pils aus dem Hintergrund das Märzen, das die erste Hälfte des Weges recht ordentlich gemeistert hat. Leider ist danach das Märzen mausetot!

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