19. Fläschchen: Held Bräu Gössweinsteiner Wallfahrtsbier

Zum Start in die letzte Adventskalender-Woche gibt es ein Bier einer geschichtsträchtigen Brauerei zur geschichtsträchtigen Gelegenheit: 

Herkunft:

Die Brauerei Held aus Oberailsfeld ist bereits seit 1680 in Familienbesitz. Das ist zwar schon ganz schön alt - wird aber spielend von der seit vermutlich etwa 1240 bestehenden Tradition der Wallfahrt in Gössweinstein übertroffen. 
Wenn nun die eine Tradition für die andere Tradition ein Bier braut sind das zusammen 1124 Jahre Tradition! Darauf sollte man anstoßen!


Andere Bewertungen:

In Gössweinstein ist heute die Hölle los, ein Reisebus nach dem anderen quetscht sich durch das Städtchen. Das Weihwasser in der Basilika ist wahrscheinlich zum bewerten nicht geeignet, dafür gibt's ein Bier. Das Gössweinsteiner Wallfahrtsbier fließt in toller Kupferfarbe ins Glas und wird von einer weißen mittelbeständigen Schaumkrone veredelt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3% ABV. Gebraut wird es von Held-Bräu aus Ahorntal im Frankenland. Es duftet angenehm malzig mit einer erfrischend hopfig-blumigen Note. Der Antrunk ist leicht cremig, spritzig durch seine Kohlensäure und bringt eine moderate Bitterkeit mit. Die Malznoten spürt man ebenfalls und sind auch noch eine ganze weile spürbar. Wenig Rezens, dazu Biskuit und Karamell.

 Kann man trinken, alleine davon kommt man aber wahrscheinlich nicht in den Himmel.

 Fazit: Ein süffiges fränkisches Bier.

 



Die Abstimmung:


Kommentare

  1. Mein Held für den heutigen Tag. Note 1

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  2. War noch nie wallfahren, muß aber Mal drüber nachdenken...
    OpAp

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  3. Da schmecken mir andere "Pilgerbiere" zwar besser, doch der alten Touristenregel folgend lieber: Berge von unten, Kirchen von außen, Museen von Weitem und Kneipen von innen...also, Prost!

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