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Herkunft:
Das Aufsesser Seidla Hell stammt aus einem Familienbetrieb, der nach mehreren Namensänderungen die Einfachheit irgendwann hat gewinnen lassen und nun statt "Sonnenbräu", "Sonnenhof" oder "Zur Sonne" einfach noch Aufsässer Brauerei nennt.
Die im Ursprung von den Franziskanermönchen abgekaufte Second-Hand Brauerei für die eigene Wirtschaft ist mittlerweile mehrfach vergrößert und modernisiert, und aus der Wirtschaft wurde auch noch ein Hotel.
Das "Aufsesser
Seidla Hell" hat 5,1vol.% Alkohol und ist ein Untergäriges. Für alle
Nicht-Franken sei dann noch erwähnt, dass ein Seidla ein halber Liter
Bier ist. Alles klar soweit? Dann können wir ja... Das sieht
eingeschenkt aber klasse aus. Selten so ein glänzendes Goldgelb gesehen.
Prima ist auch die Schaumkrone. Na, das geht ja schon mal sehr gut los.
Der Antrunk ist schön spritzig und frisch. Malzig ist das Helle, eine
feine Süße ist mit von der Partie. Ein schön süffiger Körper ist
vorhanden, das Bier fließt richtig gut über die Zunge. Parallel dazu
kommt eine deutliche Würzigkeit durch. Und diese Hopfengabe (Spalter
Select) ist für ein Helles aus Oberfranken schon sehr üppig. Das sorgt
für eine feine Bittere und einen deutlichen Kontrast zur Malzigkeit.
Zusammen ergibt das ein sehr leckeres Bier! Der sehr lange Abgang rundet
das "Aufsesser Seidla Hell" ab. Wer es bei einem Hellen mal würziger
mag, sollte hier zugreifen!Eine gute Kombination aus Malz-und Hopfen-Aromen!


Hoch die Hände... Wochenende!!!
AntwortenLöschenWo man Bier trinkt!
Es gibt nicht bessers als helles Seidla
AntwortenLöschenDie Brodwörschd hab ich jetzt mal weggelassen, die hätten aber dem Aufsäßer vielleicht noch mehr Körper verliehen? Nicht mehr ganz so "metallisch" wie gestern, aber vielleicht unterstützt die durchaus wahrnehmbare Hopfung mein Chicken Madras nachher...ups, ausgetrunken, muss doch was Neues aus dem Keller holen! Bin gespannt auf die weiteren Wochenendschmankerl!
AntwortenLöschenNun sitz ich hier bei einem Bier- a Seidla Hell- mit Spalter Hopfen - ein guter Tropfen.....
AntwortenLöschenOPAB
Empfehlung: Dekandieren wie guten Wein :
AntwortenLöschenim Tulpen - oder Pilsglas degustieren...
OPAB
Ich glaub nächstes Jahr brauch ich zwei Kästen... Ein Bier bewerten fällt mir echt schwer... Des einzige was ich sagen kann, der Schaum war net so toll...
AntwortenLöschenStimme der obersten Zeile auf dem Etikett voll zu!
AntwortenLöschenRon
Ein Helles in Ehren kann keiner verwehren.
AntwortenLöschenKein typisches Helles, aber eines mit Charakter. Und ich hatte Glück, bei mir waren heute zwei Biere im Kalender. So kann es doch wirklich weiter gehen. Noch eine Anmerkung: Beim Vergeben der Schulnoten muss man bis ganz nach unten scrollen, um das Feld für "Senden" zu finden.
AntwortenLöschenKlaus
Sehr süffig, das hat auf dem Weltrekordbrauereiweg die letzten Kräfte mobilisiert
AntwortenLöschenAufg‘sess es geht nach Aufsess. Nettes Hell, der Spalter Select war mMn nicht mutig genug, um sich abzuheben. Den Versuch sich von den bekannten Hellen abzuheben muss man dennoch honorieren. Der Standard Bier-Germane ist ja für Experiment eigentlich nicht so zu haben. Solides Bier, nicht mehr, aber keinesfalls weniger. Erwartungen erfüllt.
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