22. Fläschchen: Braumanufaktur Hertl: Eichhorn Fränkisch Hell

Und weiter geht es mit den Marketing-Sprüchen:

Herkunft:


"Wer kostet der prostet!" reiht sich in die Werbeslogans nahtlos ein.
Die bekannte Braumanufaktur Hertl hat diesen Sommer die traditionsreiche Brauerei Eichhhorn übernommen und führt die Originalrezepte weiter.


Andere Bewertungen:

Schaum: hell, gemischtporig, flüchtig
Farbe: helles, klares Bernstein
Geruch schwach ausgeprägt, kellerig-hefig

Im Antrunk geht einem ein krautiges, grasiges, moosiges, dann kräftig harziges Aroma durch die Nase und über die Zunge. Irgendwie muss ich auch an Pfeffer und grüne Tomaten denken, auch wenn es komisch klingt. Die Malztöne sind bei diesem Bier sehr im Hintergrund; eine gewisse leichte Süße ist da, doch der Hopfen gibt mit dem Genannten sofort den Ton an.

Rezenz: recht CO²-haltig – das kaschiert einen relativ schlanken Körper für ein nicht-Pils.

Der Nachtrunk wird weiterhin vom Hopfen bestimmt. Nach den genannten Tönen bleibt eine feine Herbe auf der Zunge, die jedoch nie „bloß“ bitter wirkt.

Kommentar: Ein sehr interessantes Bier; weder die Farbe noch die Aromen hätte ich so bei einem fränkischen Vollbier erwartet. Wem auf seiner Frankenreise ein Dunkles zu dunkel, ein Keller zu schwer und ein Helles zu langweilig ist, findet hieran vielleicht gefallen. Für mich aufgrund der wilden Aromen ein Bier, das mir im Gedächtnis bleiben wird. Prost!

 



Die Abstimmung:



Kommentare

  1. Na, da haben sie bei Hertl wenigstens mal bewiesen, dass es auch ohne Brotzusatz besser wird! Da könnt mer noch enns gedring!

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  2. Hat mir von allen am besten geschmeckt. Da kan man echt paar mehr trinken find ich

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