Herkunft:
Schaum: hell, gemischtporig, flüchtig
Farbe: helles, klares Bernstein
Geruch schwach ausgeprägt, kellerig-hefig
Im
Antrunk geht einem ein krautiges, grasiges, moosiges, dann kräftig
harziges Aroma durch die Nase und über die Zunge. Irgendwie muss ich
auch an Pfeffer und grüne Tomaten denken, auch wenn es komisch klingt.
Die Malztöne sind bei diesem Bier sehr im Hintergrund; eine gewisse
leichte Süße ist da, doch der Hopfen gibt mit dem Genannten sofort den
Ton an.
Rezenz: recht CO²-haltig – das kaschiert einen relativ schlanken Körper für ein nicht-Pils.
Der
Nachtrunk wird weiterhin vom Hopfen bestimmt. Nach den genannten Tönen
bleibt eine feine Herbe auf der Zunge, die jedoch nie „bloß“ bitter
wirkt.
Kommentar: Ein sehr interessantes Bier; weder die Farbe
noch die Aromen hätte ich so bei einem fränkischen Vollbier erwartet.
Wem auf seiner Frankenreise ein Dunkles zu dunkel, ein Keller zu schwer
und ein Helles zu langweilig ist, findet hieran vielleicht gefallen. Für
mich aufgrund der wilden Aromen ein Bier, das mir im Gedächtnis bleiben
wird. Prost!
.png)

Na, da haben sie bei Hertl wenigstens mal bewiesen, dass es auch ohne Brotzusatz besser wird! Da könnt mer noch enns gedring!
AntwortenLöschenHat mir von allen am besten geschmeckt. Da kan man echt paar mehr trinken find ich
AntwortenLöschen