23. Fläschchen: Zum Löwenbräu 1747 Dunkles

Ein Klassiker- aus Mittelfranken- zuletzt 2020 im Kalender vertreten:

Herkunft:

Die kleine Brauerei liegt gerade noch so in Mittelfranken, und direkt im Aischgrund. Seit dem namensgebenden Jahr 1747 betreibt die Familie Wirth in Neuhaus bei Adelsdorf die Brauerei.
In all der Zeit wurde zwar die Büttnerei aufgegeben, aber ein kleines Hotel und ein Biergarten beim eigenen Felsenkeller für die Sommerzeit dazu aufgebaut.


Andere Bewertungen:

Ich kann nicht anders: Ich muss das Rücketikett loben. Kein Fantasie- und Marketing-Geschwurbel, sondern Tatsachen, und zwar schöne: Gerste größtenteils aus Familienanbau, gemalzt in Lohnmalzung, Hopfendirektbezug vom Erzeuger aus Tettnang. Das Röstmalz ist in der Inhaltsliste einzeln aufgeführt. Da kein Färbebier (Malzextrakt) aufgeführt ist, ist wohl auch keins drin. Solche Infos lese ich gerne.

Schaum: weiß, mittelporig, halbwegs stabil
Farbe: , hefetrüb
Geruch: etwas Karamell, etwas Säure

Geschmack:
Der Antrunk ist tatsächlich schön röstbitter-malzig. Schwarzbrot und Bitterschokolade, aber nicht übertrieben.
Körper: mittel
Rezenz: mittel; feinperlig – passt sehr gut zum Bierstil
Nachtrunk: Da ist eine schöne, leichte Blumigkeit vom Tettnanger.

Kommentar: Das passt! Ein süffiges Dunkles, das einem auch im Sommer nicht zu schwer ist, weil es schöne, leichte herbe Noten hat.

 



Die Abstimmung:


Kommentare

  1. Ein gutes Dunkles!!!

    Für mich scheinbar der Abschluss - der 24. stand offen und ist leer!
    Vielleicht klärt sich das morgen...frohe Weihnachten an alle und danke für die Bereicherung der Adventszeit. Bisher mein bester Adventskalender! Der OlaF

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