Herkunft:
Dieses Bier riecht recht hopfig und malzig. Der Antrunk ist leicht
sauer, verrät aber noch nicht sehr viel vom Geschmack. Im Abgang zeigt
sich die Qualität des Bieres. Der Braumeister versteht es, selbst einem
Lager einen besonderen Charakter zu verleihen, das steht für hohe
Braukunst! Die saure und leicht bittere Anmutung macht das Urbräu recht
eigen und das ist kein Nachteil. Hopfen- und Malznoten sind gut
aufeinander abgestimmt, das Bier verfügt über eine besonders ausgeprägte
Hopfenbetonung, das sprengt schon ein wenig die Grenzen eines Lagers.
Daraus resultiert eine gute Würznote, die zum hastigen Trinken geradezu
einlädt. An diesem Geschmacksarrangement lässt sich nichts Schlechtes
finden. Goldgelbe Farbe trifft auf mittelmäßig lang bleibenden Schaum.
Das Bier ist sehr süffig und unkompliziert. Die Bitterkeit steht hier in
angenehmer Relation zur Hopfung. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.
Fazit:
Wahre Qualität bewährt sich im Kleinen, Unspektakulären. Diese
lehrreiche Erkenntnis vermittelt das Rossdorfer Urbräu aufs Neue.
Im Großen und Ganzen ist es ein gutes - weil süffiges - Brotzeitbier.


Bei dem Rossdorfer sind mit euch heute wohl die Pferde durchgegangen und keiner kommentiert hier. Mir hat es jedenfalls gut geschmeckt. Es ist sehr süffig! Ich muss dieses Jahr immer wieder feststellen, dass ich noch längst nicht alle Leckereien der Fränkischen Schweiz kenne. Was für ein Glück!
AntwortenLöschenFür ein Hefetrübes überraschend süffig... Tatsächlich ein guter Start ins Wochenende!
LöschenEin guter Start ins Wochenende!
AntwortenLöschenIch habe jetzt zum Glück noch die helle Freude zum weitermachen. Die gab's sogar im Sonderangebot.
ein gutes Bier für einen guten Start ins Wochenende
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