15. Fläschchen: Brauerei Grasser: Huppendorfer Urtyp hell

Weithin bekannt- Huppendorfer:

Herkunft:

Ursprünglich auf eine Erbschänke aus dem Jahr 1503 zurückgehend ist die Brauerei Grasser aus Huppendorf schließlich im Jahr 1750 gegründet worden, und seitdem als Familienunternehmen geführt.
Die Jahresproduktion liegt bei etwa 12000 hl.


Andere Bewertungen:

 

Grasser - Huppendorfer Urtyp Hell 

"Schon wieder ein Helles", war mein Gedanke, als ich pflichtbewusst das ichweißnichtwievielte fränkische Kleinbrauerei-Helle in Händen hielt.

Ist das "Huppi Voll" doch schon trendy genug und wird auch in Berlin gern getrunken - muss man jetzt ein langweiliges Schüttbier dazu auflegen? 

Dieser Urtyp hat eine wundervolle Schaumkrone und haftet schön am Glas. In der Nase ist es erwartungsgemäß getreidig.
Der Antrunk ist eine Überraschung: Wunderbar vielschichtig gehts zu. Kernige Getreidetöne, mildes Karamell, fruchtige Frische wie von Birne und Mandarine - und dazu ziemlich schnell eine gute Hopfenherbe.
Der Körper mittel, die Rezenz nicht zu hoch - genau passend.
Im Nachtrunk eine schöne Hopfenherbe mit grasig-krautigen Noten.

Fazit: Das ist viel näher am guten fränkischen Lagerbier als am faden bayerischen Hellen. Ein vielschichtiges Bier, von dem ich gerne noch eins trinke...

Die Abstimmung:



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