18. Fläschchen: Weismainer Püls-Bräu: Flechterla

Wie kommen wir bloß aus der Nummer raus: Erst vor ein paar Tagen mit dem Abt Knauer vertreten, haben wir gleich wieder die Weismainer Püls-Bräu im Kalender: 

Herkunft:

Das Flechterla Zwickel wird in der Püls-Bräu auch in einer alkoholfreien Version hergestellt. Beide Flechterla haben 2023 die DLG Goldmedaillen gewonnen.
Das wird also hoffentlich ein guter Start in die letzte Adventswoche.

Andere Bewertungen:

 

Das Bier zur Flechtkunst

Das Flechterla Zwick'l von Püls-Bräu - der Korbmacher Zunft-Trunk - kommt mit 5,0 % vol. Alkohol in einer traditionellen 0,5-Liter-Euroflasche. Bernsteinfarben, stark sprudelnd und kräftig hefetrüb steht das Kellerbier im Glas. Die Schaumkrone darüber ist der Wahnsinn: Viel, schön cremig und standhaft.

Der Duft: Typisch Kellerbier - viel brotiges Malz, viel Hefe. Ein bisschen wie Sauerteig. Spritzig mit leicht zitronig-apfeliger Säure legt das Flechterla Zwick'l zugleich auch schon hefig und malzig los. Ein Kellerbier halt. Beim Mundgefühl erscheint es zunächst ein wenig wässrig. Zuviel Süße gibt es gewiss nicht, zuviel Säure zum Glück auch nicht. Eher wirkt das Kellerbier sogar noch kernig und süffig sowieso. Über den vergleichsweise schlanken Körper entwickelt sich das Flechterla Zwick'l in die würzige und kernige Richtung, der Hopfen sowie der Hopfenextrakt platzieren eine ansprechende und nicht zu lasche Bitterkeit im Finale. 

Das unkomplizierte Kellerbierlässt sich  trotz der überdurchschnittlichen Säure ganz gut trinken.

 

Die Abstimmung: 



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