8. Fläschchen: Aufsesser Brauerei Rothenbach: Zwickl

Das dritte Mal in zwei Jahren im Kalender schafft man nur mit Zweitmarken:

Herkunft:

Neben dem stylischen Wegseidla gibt es in der umtriebigen Aufsesser Brauerei Biere in der normalen 0,5er Euroflasche und wie im heutigen Türchen in der Bügelflasche.
Im Frühjahr 2024 bietet der zugehörige Brauereigasthof einen "Gräschkurs Fränkisch" an um so die fränkische Mundart kennenzulernen.




Andere Bewertungen:

 

Frisch und süffig 

Farblich haben wir hier ein schön kräftiges Bernstein, welches wie versprochen hefetrüb erscheint. Ein hoher Grad an Kohlensäure erweckt einen guten Frischeeindruck. Die Schaumkrone zeigt sich einigermaßen stabil. Insgesamt steht hier ein schönes Zwickl/Kellerbier vor uns.

Es riecht malzig, hopfig und fruchtig nach Zitrone, Orange und Apfel. Der Geruch steigert den durch die gelungene Optik ohnehin schon angeregten Appetit weiter. Was nun folgt, ist ein außerordentlich weicher, dennoch spritziger Antrunk mit Betonung auf mildes Malz. Das Brauwasser scheint hier besonders weich zu sein. Der Einstieg gerät aber auch ein wenig wässrig. Im Körper klingt neben einer gewissen Metalligkeit der Hopfen mit seinen fein-sauren Fruchtnoten (Zitrone und Orange) an, gut abgestimmt mit der vollmundigen Hefe. Der Abgang ist süß-sauer-süffig mit gut gewählter trocken-bitterer Komponente des Hopfens.

Das Aufsesser Zwickl ist wirklich ordentlich und wirkt deutlich spritziger und frischer als so manch anderes Bier, das sich Zwickl schimpft. Allerdings ist das Bier auch nicht so mächtig und kann sich wässrige Momente nicht verkneifen. Die Kohlensäure ist vielleicht etwas hoch dosiert, stört aber kaum. Die feinen Fruchtnoten kredenzen einen leckeren, harmonischen Trunk. Empfehlung!

Die Abstimmung:




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