10. Fläschchen: Glenk Walkürentrunk

 Herkunft:

„Ich Andreas Glenk schwöre Treue dem König, Gehormsam dem Gesetze und Beobachtung der Staatsverfassung, so wahr mir Gott helfe und Sein heiliges Wort!“. Mit diesem Schwur am 25. August 1852 hatte er es endlich geschafft. Der Metzgergeselle erhält einen Tag später die Genehmigung zum „selbstständigen Betrieb der Bier- und Traiteurwirtschaft auf dem ihm eigentümlich gehörigen vormaligen Vogel’schen Wirtshaus zur Altenstadt-Bayreuth.“

Von da an ging es auf und ab und es kam schließlich 2015 zum Eigentümerwechsel. 
Der Walkürentrunk ist ganzjährig im Angebot- nicht nur während der Bayreuther Festspiele.
Die dreizehn Walküren Hrist, Mist, Skeggjöld, Skögull, Hildr, Þrúðr, Hlökk, Herfjötur, Göll, Geirölul (Geirrömul, Geirahöd), Randgríðr, Radgríðr und Reginleifr schenken übrigens in Walhall Bier aus.

Wikipedia

Andere Bewertungen:

Schaum: mittel- bis grobporig und schnell weg;

 Farbe: sehr helles Bernstein, glanzfein; 

Geruch: schwach ausgeprägt, ein bisschen nach Keller; 

Antrunk: Ganz leichte Karamellnoten, dazu Graubrotrinde und eine zarte, herbe Honigsüße. Das Mundgefühl wirkt ziemlich schnell hart. Im Mittelteil kommt nicht viel dazu, außer einer gewissen alkoholischen Note in der Nase. Und - ein bisschen muss ich beim Schmecken und Riechen des Mittelteils tatsächlich an Gurke denken. 

Nachtrunk: Wenig ausgeprägt bitter. Eher pflichtbewusst herb ohne besondere Noten. 

Fazit: Das Plus dieses Bieres ist die durchgezogene Herbe, auch wenn sie wenig aromatisch ist. Aber schon die Malzkombi geht geradewegs in Richtung „bitter“. Wer weder Pils noch süßes Bier mag, ist hier richtig.

Die Abstimmung:



Kommentare

  1. Also meine Note 2 gilt eher dem Etikett als dem nicht-wehtuenden Bier. Wir hoffen einmal, dass uns Hildr morgen zum Kampf wieder von den Toten auferstehen lässt :)!

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen