15. Fläschchen: Manns Schankbier

Herkunft:

Hier etwas über eine Manns Brauerei zu schreiben ist ausnahmsweise nicht möglich. Das liegt schlicht daran, dass es keine Brauerei gibt. Das alteingesessene Manns Bräu wird in der Becher-Bräu Brauerei von Christian Hacker dem Eigentümer von Manns-Bräu gebraut. Als alteingesessene Wirtsfamilie hatten die Manns keinen Nachfolger mehr und haben so im Jahr 1990 an Anna und Hans Hacker verkauft.
 


Andere Bewertungen:

Kastanienbraun und glanzfein steht das leichte Schankbier aus Bayreuth vor mir. Die mittelporige Schaumkrone ist schnell klein geworden. In der Nase habe ich viel Malzbonbonduft.
Der Antrunk geht schon auch in die Richtung Malzbier mit süßen, leicht röstigen Noten, die an Graubrotkruste denken lassen. Auch eine leichte Säure wie von Orangen spielt mit. Der Körper ist schlank, aber nicht so schlank wie es der Alkoholgehalt vermuten lässt.
Der Nachtrunk ist kurz bestimmt vom Röstmalz. Dann kommt eine kräftige krautige Hopfen-Grundbittere mit gutem Nachhall dazu. Bei wärmerem Bier ist sie noch präsenter.

Fazit: Jedes neue leichte Schankbier ist für mich ein Grund zur Freude. Das dunkle Malz sorgt für mehr Vollmundigkeit und auch für mehr Körper als bei den hellen Leichtbiergeschwistern.

Die Abstimmung:


Kommentare

  1. Super Gut. Früher * (1990-2020) war das Light Bier oder so. Schankbier gibts seit Urzeiten. Pretty Good .

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  2. Hui, damit hätte ich jetzt beim lesen des Etiketts nicht gerechnet. Bin sehr positiv überrascht worden. Schmeckt!

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  3. Leicht aber leider geil!

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