18. Fläschchen: Hönicka Wonnesud

Herkunft:

Als alteingesessene Brauerei, die bis auf das Jahr 1778 zurück geht ist es fast schon außergewöhnlich, dass die Hönicka Brauerei keine eigene Brauereigaststätte betreibt. 
Als Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1785 bei s
einem Aufenthalt in Wunsiedel eine Wanderung mit dem Brauereigründer Johann Georg Hönicka unternimmt hat Geothe wohl auch vom Hönika Bier getrunken.

Wahrscheinlich stammt aber die alte Weisheit
    Wasser trinkt der Vierbeiner, der Mensch, der findet Bier feiner!
nicht von Goethe selbst.

Anscheinend war Goethe aber wirklich Bier-Liebhaber.


Andere Bewertungen:

 

Schaum: schon weg
Farbe: schillerndes Dunkelrotbraun, glanzfein
Geruch: röstmalzig, fast rauchig

Antrunk:
Kräftiger, dunkelmalziger Einstieg mit viel Zartbitterschokolade und einem Hauch Lakritz, dabei nicht zu süß. Es geht eher in Richtung dunkles Vollkornbrot. Schön niedrige Spundung. Der Mittelteil lässt es zwar etwas an Körper fehlen, doch steigt schön merklich die Hopfigkeit herauf.

Nachtrunk: Zurückhaltende, doch sehr schön abrundende Hopfung.

Fazit: Unspektakuläres und unkompliziertes, nichtsdestoweniger sehr süffiges Dunkelbier.


Die Abstimmung:

Kommentare

  1. Hatte kurzzeitig Assoziationen zu Root Beer, irgendwie „bubble gummiger“ Geschmack, der aber nur kurzzeitig da ist. Interessant, aber nicht mein Favorit.

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