Herkunft:
Direkt am Bierquellenwanderweg gelegen betreibt die Familie Kurzendörfer seit 1866 die Brauerei. Und fürs vollendete Wandererglück hat man auch noch eine eigene Metzgerei.
Schaum: kaum der Rede wert, da flüchtig
Farbe: dunkler Bernstein mit leichtem Rotstich, glanzfein
Geruch: recht karamellig
Geschmack:
Der
Antrunk ist dann doch nicht die ein wenig gefürchtete
Karamellmalzbombe. Die Karamelltöne mischen sich sehr schnell mit einer
leichten, fruchtig-gemüsigen Säure sowie weichen Röstaromen. Im
Mittelteil kommen pfeffrig-fleischig-würzige Töne dazu, als wolle das
Bier einen Sonntagsbraten nicht begleiten, sondern gleich ersetzen.
Statt Braten- könnten es auch die Aromen von gekochten Bohnen in dunkler
Einbrenne sein. Ein
absolut vielschichtiges Dunkles ist das allemal.
Körper: eher schlank für so ein Halbdunkles
Rezenz: angenehm niedrig
Nachtrunk:
Die Süße ist nun fast verflogen. Was bleibt, ist ein wohliger
Bitterton, von dem man gar nicht sagen kann, wieviel Anteil Hopfen und
Röstmalz jeweils haben.
Kommentar: Ein fränkisches Dunkles, wie es im Buche steht! Kernig, gehaltvoll, vielschichtig!


War super
AntwortenLöschenMalzig, karamellig, Nachgeschmack komisch aber nicht negativ behaftet. Kann man gut trinken
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