Herkunft:
Die Brauerei Krug in Geisfeld (Gemeinde Strullendorf) wurde im Jahr 1820 gegründet und wird seit 1994 von Stefan Krug in vierter Generation geführt.
Die Brauerei stellte das Brauen zwischenzeitlich (um 2018) ein, hat den Betrieb aber im Jahr 2020 im kleineren Rahmen wieder aufgenommen. Sie braut das Bier weiterhin nach alter Tradition, vor allem für den Flaschenbierverkauf und wird auch auf lokalen Veranstaltungen ausgeschenkt, wie etwa der Kirchweih in Geisfeld.
Die Brauerei stellte das Brauen zwischenzeitlich (um 2018) ein, hat den Betrieb aber im Jahr 2020 im kleineren Rahmen wieder aufgenommen. Sie braut das Bier weiterhin nach alter Tradition, vor allem für den Flaschenbierverkauf und wird auch auf lokalen Veranstaltungen ausgeschenkt, wie etwa der Kirchweih in Geisfeld.
Bei den fränkischen Klein- und Kleinstbrauereien gibt es eine Bierkategorie, die man im Getränkemarkt vergeblich sucht. Nicht etwa, weil sie schlecht wäre – ganz im Gegenteil. Sondern weil sie schlicht zu schade für den Getränkemarkt ist. Zu eigen, zu kantig, zu fränkisch eben.
Diese Kategorie teilt sich grob in zwei Unterarten:
Unterkategorie 1: Es wird zwar in Flaschen abgefüllt, aber bitte nur homöopathisch. Erhältlich ausschließlich direkt bei der Brauerei oder maximal über den Heimdienst im engsten Dunstkreis. Wer weiter weg wohnt, hat Pech – oder muss halt fahren.
Unterkategorie 2: Fassbier only. Ausschank ausschließlich in der zugehörigen Wirtschaft. Punkt. Wer dieses Bier trinken will, muss Zeit, Geduld und Sitzfleisch mitbringen. Und im Idealfall Hunger.
Ein Paradebeispiel für diese flüssigen Kostbarkeiten ist das Lagerbier der kleineren der beiden Geisfelder Brauereien: das Krug-Lagerbier. Ein Bier, das sich nicht anbiedert, sondern wartet, bis man zu ihm kommt, wobei es mittlerweile in die Unterkategorie 1 gewechselt ist.
Schaum: Blankweiß, sahnig und stabil. Steht da wie eine Eins, kein hastig zusammengeschlagener Seifenschaum.
Farbe: Bernsteinfarben und hefetrüb – so, wie ein fränkisches Lager halt auszusehen hat.
Geruch: Herb, mit waldigem Honig, dazu eine Note, die fast schon an Tabak erinnert. Als hätte jemand im Herbst einen Bienenstock neben einen Holzschuppen gestellt.
Geschmack:
Der Antrunk ist kurz getreidig, dann geht’s zügig zur Sache: Honig trifft auf einen erdig-brotigen, robust-krautigen Mittelteil. Kein Firlefanz, kein Süßholzraspeln, sondern ehrliche Arbeit.
Körper: Mittel – genug Substanz, ohne schwerfällig zu wirken.
Rezenz: Ebenfalls mittel, genau richtig, um nicht zu nerven, aber auch nicht einzuschlafen.
Nachtrunk: Kräftig hopfig, eher würzig-krautig als schlicht bitter. Bleibt stehen, ohne zu kleben.
Kommentar:
Das ist ein Bier ohne Gelaber, aber mit Charakter. Wunderbar kernig, wunderbar süffig. Eines dieser Spitzenbiere, bei denen man nach dem zweiten Seidla weiß: Der Weg zur Brauerei war kein Umweg, sondern eine Pilgerreise.
Die Abstimmung:
Prompt des Tages:
Erzeuge ein Bild von drei Fahrradfahrern, die nach einer langen Radtour von 83m früh am Morgen Ihren Durst im Innenhof einer fränkischen Brauerei mit einem kühlen Flaschenbier stillen!
Nach Prompt: Bitte bringe einen dritten Fahrradfahrer ins Bild!
Nach Prompt: Bitte bringe einen dritten Fahrradfahrer ins Bild!
Heute kann die KI nicht zählen- Radfahrer müssen immer zu zweit sein!


Hallo- Abstimmung war kurz mal offline- Ist wieder da!
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