Herkunft:
Birch Lager von Pau Hana
Wer braucht schon einen Waldspaziergang, wenn man einfach das Birch Lager von Pau Hana öffnen kann? Schon beim ersten Blick auf die rötliche Farbe dachte ich kurz, ich hätte aus Versehen einen skandinavischen Elchtrank gebraut. Doch nein – es ist Bier. Und was für eins!
Der Duft schlägt einem entgegen wie eine frisch gelüftete Blockhütte irgendwo zwischen Oslo und einem IKEA-Lager: waldig, einladend und irgendwie nach „Ich könnte jetzt auch Axt werfen gehen“.
Der erste Schluck ist ein wahres Naturerlebnis. Rote Beeren? Check. Datteln? Check. Trockenfrüchte? Doppel-Check. Das Ganze schmeckt, als hätte der Weihnachtsmann sein Studentenfutter in einen Gärbottich fallen lassen – und es wurde eine gute Entscheidung.
Im Abgang zeigt sich das Birch Lager dann von seiner diplomatischen Seite: eine perfekt ausgeglichene Mischung aus süß und herb, wie ein freundlicher Wikinger, der zwar ein Schwert dabei hat, es aber nur benutzt, um eine Käseplatte zu schneiden.
Alles in allem: ein außergewöhnliches Bier, das so viele Aromen einfängt, dass man fast ein Fangnetz braucht. Skål! 🍻


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