Fast schon ein wenig Kult-Status:
Herkunft:
Klassisches Etikett, klassisches Bier
Marie Hausbrendel Hell von der
Familienbrauerei Schwarzbräu - ein klassisches Helles mit 4,8 % vol.
Alkohol. Hellgolden und
blank im Glas mit viel feinporigem Schaum. Der malzlastige Duft erinnert
an Stroh, Heu und Wiesenkräuter.
Weich, apfelfruchtig und mit
milder Säure steigt das Helle ganz ordentlich ein. Flugs darauf arbeitet
es kräuterige Hopfennoten ab, die dem cremigen Hellen in seiner
gelassenen Art gut zu Gesicht stehen. Gut: Mit Säure, Vanillenoten und
Apfelfrucht übertreibt es das Helle nicht. Grasig-herb wird es im
Finale, was woanders schon fast als Pils durchgeht. Das ist fast schon
ein wenig kantig und erinnert an den hier nicht verwendeten
Hopfenextrakt - aber an dieser Stelle ist Charakter besser als
glattgespültes Einerlei.
Ansatzpunkte für Kritik sind rar: Marie macht ziemlich ordentliche Arbeit. Das Helle tritt sehr
klassisch auf, wahrt sich dennoch etwas Charakter, der vielen Bieren
dieser Zunft abhanden geht. Schön ist auch, dass man die
bayerische Herkunft schmeckt. Kann man so machen!


ich trink auf dein Wohl Marie ----....1974 Frank Zander
AntwortenLöschenhttps://www.youtube.com/watch?v=5_DNq3uMrkE
IUnd wann kommt der Josef?
AntwortenLöschenAuf besonderen Wunsch eines einzelnen Kollegen steige ich nach olfaktorischer Abstinenz nun wieder in die Kommentare ein. Auf den ersten Schluck wirklich KEIN fränkisches Helles! Leichte Säure, die eher in den Sommer passen würde, aber per se ein Bier, das (eigentlich positiv gemeint) vorne und hinten nicht wehtut. Für mich leider auch nicht mehr. Da waren bis dato erheblich interessantere Getränke mit bei. Apropos interessant: Also "Marie Hausbrendel" hin und her, das Etikett sieht mir eher aus wie Eva Braun als Wiesn-Kellnerin, die sich mit dem Rabenhorst´schen Rotbäckchen gepaart hat! Da hat sich der abgebildete Storch aber mal künstlerisch heftig verflogen!
AntwortenLöschenAber Wurscht, ich freu mich schon wieder aufs Nächste!