Wieder in Oberfranken zurück:
Herkunft:
Haberstumpf Hell
Für gewöhnlich halten sich meine
Emotionen in Grenzen, wenn die Verkostung eines Hellen ansteht. Heute
ist das anders, denn es handelt sich um das Helle von Haberstrumpf aus
Trebgast. Es hat mich nämlich richtig gefreut, als es nach dem
Brauschluss 2019 dann doch weiterging in der seit 1531 bestehenden
Braustätte. Endlich gibt es eines der Biere, eben das Helle, auch in
einer Euroflasche.
Da das Rezept sicher anders
ist als das ähnlich benamste Helle von vor dem Besitzerwechsel 2019,
habe ich das Bier hier neu angelegt.
Die Schaumkrone ist
fränkisch klein, und das Helle ist fast waldhonigfarben und hefetrüb.
Zwei gute Zeichen. In der Nase leichte Karamellnoten.
Der Antrunk
ist eher leicht, aber kantig. Fast moosige Keller-Anklänge bestimmen
ihn. Dann ein Hauch salziges (?) karamell und milde Säure von der Hefe.
Der Körper bleibt auch im Mittelteil schlank, die Spundung ist niedrig.
Im Nachtrunk milde, ganz leicht krautige Hopfentöne, mehr nicht.
Fazit:
Man bleibt schon in den gewohnten Grenzen des Biertyps – und doch ist
man kilometerweit von Augustiner und Konsorten entfernt. Ein schönes,
ganz leicht sperriges und damit interessantes Helles.

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Kommt glaub ich von Islay
AntwortenLöschenAlso "moosig"? Eher nach altem Keller oder , wie oben gesagt, "torfig"! Wie bringt man sowas hin und wie schmeckt dort die Pizza? Fragen über Fragen!
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