21. Fläschchen: Haberstrumpf Trebgast: Hell

Wieder in Oberfranken zurück:

Herkunft:

Die Brauerei Haberstrumpf war nach wechselvoller Geschichte im Jahr 2017 zeitweise aufgegeben und wurde 2019 dann verkauft. Neben der Brauerei gibt es nun einen Pizzeria-Biergarten und ein Braustadl als Eventlocation.




Andere Bewertungen:

 

Haberstumpf Hell 

Für gewöhnlich halten sich meine Emotionen in Grenzen, wenn die Verkostung eines Hellen ansteht. Heute ist das anders, denn es handelt sich um das Helle von Haberstrumpf aus Trebgast. Es hat mich nämlich richtig gefreut, als es nach dem Brauschluss 2019 dann doch weiterging in der seit 1531 bestehenden Braustätte. Endlich gibt es eines der Biere, eben das Helle, auch in einer Euroflasche.
Da das Rezept sicher anders ist als das ähnlich benamste Helle von vor dem Besitzerwechsel 2019, habe ich das Bier hier neu angelegt.

Die Schaumkrone ist fränkisch klein, und das Helle ist fast waldhonigfarben und hefetrüb. Zwei gute Zeichen. In der Nase leichte Karamellnoten.

Der Antrunk ist eher leicht, aber kantig. Fast moosige Keller-Anklänge bestimmen ihn. Dann ein Hauch salziges (?) karamell und milde Säure von der Hefe. Der Körper bleibt auch im Mittelteil schlank, die Spundung ist niedrig.

Im Nachtrunk milde, ganz leicht krautige Hopfentöne, mehr nicht.

Fazit: Man bleibt schon in den gewohnten Grenzen des Biertyps – und doch ist man kilometerweit von Augustiner und Konsorten entfernt. Ein schönes, ganz leicht sperriges und damit interessantes Helles.

 

Die Abstimmung:



Kommentare

  1. Kommt glaub ich von Islay

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  2. Also "moosig"? Eher nach altem Keller oder , wie oben gesagt, "torfig"! Wie bringt man sowas hin und wie schmeckt dort die Pizza? Fragen über Fragen!

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