5. Fläschchen: Ebensfelder Brauhaus: Edel-Pils

Herkunft:


Ursprünglich bis 1485 zurückreichend und 1752 bischöflich verbrieft ist das Ebensfelder Brauhaus das älteste existierende Brauhaus im Landkreis Lichtenfels.
Im zugehörigen Braugasthof "Schwanen" gibt es noch passendes Essen.
Früher wurde das Bier im 60 m tiefen(!) Sandsteingewölbe gelagert.


Andere Bewertungen:

 

Frankenpils aus dem Bierparadies

Man hat ein bisschen an den Flaschenaufklebern rumgedoktert in Ebensfeld. Da steht jetzt zusätzlich noch im schönen Getreidebauernbild: „Bierspezialitäten aus dem Bierparadies am Obermain“. Übertrieben? Jedenfalls nicht gelogen!

Schaum: weiß, wattig, stabil 

Farbe: goldgelb mit einem leicht dunklen, grünen Einschlag

Geruch: süß-getreidig, etwas pflanzlich

Geschmack:
Der Antrunk ist tatsächlich pflanzlich: Das erste in Nase und Mund ist ein schöner, grasig-krautiger Hopfen. Erst dann wird man der getreidigen Grundsüße gewärtig. Sie darf sich im Mittelteil etwas mehr in den Vordergrund spielen. Dann kommt aber wieder der Hopfen, und zwar vor allem schön aromatisch und im letzten Nachschlag dann doch noch bitter mit mittlerem Nachhall.
Körper: mittel; im Schlussteil geht er etwas verlustig
Rezenz: mittel

Kommentar: Ein Frankenpils, klar doch: Für den Biertyp ein eher stämmiger Körper – aber schöner Aromahopfen satt statt plumper Bitterkeit.

Die Abstimmung:




Kommentare

  1. Im zugehörigen Braugasthof "Schwanen" gibt es noch passendes Essen. > Gebratener Schwan !?

    Selten gut ! nicht direkt ein Pils für mich ......
    im Mittelteil sehr geschmackig.

    oPaB

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  2. Für ein Pils gar nicht so schlecht

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  3. Also, selten gut oder selten gut? Zum Bier: ein fränkisches Pils...dieses hier war recht entgegenkommend.

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  4. Bin eigentlich eher nicht so der Pils-Fan, aber das hier führt wohl dazu, dass man sich dem Pils wieder nähern kann.

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