14. Fläschchen: Fischer Bock

Herkunft:


Obwohl Westmittelfranken nicht das klassische Bier Gebiet ist, geht die Brauerei Fischer aus Wieseth auf ähnlich lange Wurzeln zurück wie die Brauereien in Oberfranken.
Seit  (mindestens) 1607 Braut man in Wieseth. 
Für die l (bzw. L)okal-Historiker:
Damals war man zu folgenden jährlichen Abgaben an das Kloster Herrieden verpflichtet:
1 Fasnachtshenne
2 Herbsthühner
3 Pfund Michaelisgült (29. September)

Seit 1872 befindet sich die Brauerei schließlich im Besitz der Familie Fischer.


Andere Bewertungen:

Es ist dunkel bernsteinfarben mit gemischtporiger, relativ haltbarer Krone. Der Geruch ist malzig-würzig, man kann allerdings auch bereits eine leichte Alkoholschärfe feststellen, was einen bei dem doch recht deftigen Alkoholgehalt nicht verwundert. Im Antrunk stellt sich zunächst eine malzige Süße ein, die aber auch wieder deutlich auf die Stärke des Gebräus verweist. Der Körper ist somit erwartungsgemäß wärmend und vollmundig, bevor im Abgang noch einmal die alkoholische Schärfe zutage tritt.

"Das Bockbier" erfüllt alle bock- und sogar doppelbock-typischen Ansprüche, allerdings hapert es für meinen Geschmack doch ein bißchen an der Süffigkeit.

Die Abstimmung:

Kommentare

  1. Kurze Anmerkung: Für uns extra mit einem Prozent mehr gebraut, also 8,5. Viel Spaß, Sapp

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    1. Die Frage ist nur: warum? Um Spinal Tap zu zitieren: "Well, it´s one louder!" ?

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