Herkunft:
Obwohl Westmittelfranken nicht das klassische Bier Gebiet ist, geht die Brauerei Fischer aus Wieseth auf ähnlich lange Wurzeln zurück wie die Brauereien in Oberfranken.
Seit (mindestens) 1607 Braut man in Wieseth.
Für die l (bzw. L)okal-Historiker:
Damals war man zu folgenden jährlichen Abgaben an das Kloster Herrieden verpflichtet:
1 Fasnachtshenne
2 Herbsthühner
3 Pfund Michaelisgült (29. September)
Seit 1872 befindet sich die Brauerei schließlich im Besitz der Familie Fischer.
Es ist dunkel bernsteinfarben mit gemischtporiger, relativ haltbarer
Krone. Der Geruch ist malzig-würzig, man kann allerdings auch bereits
eine leichte Alkoholschärfe feststellen, was einen bei dem doch recht
deftigen Alkoholgehalt nicht verwundert. Im Antrunk stellt sich zunächst
eine malzige Süße ein, die aber auch wieder deutlich auf die Stärke des
Gebräus verweist. Der Körper ist somit erwartungsgemäß wärmend und
vollmundig, bevor im Abgang noch einmal die alkoholische Schärfe zutage
tritt.
"Das Bockbier" erfüllt alle bock- und sogar
doppelbock-typischen Ansprüche, allerdings hapert es für meinen
Geschmack doch ein bißchen an der Süffigkeit.


Kurze Anmerkung: Für uns extra mit einem Prozent mehr gebraut, also 8,5. Viel Spaß, Sapp
AntwortenLöschenDie Frage ist nur: warum? Um Spinal Tap zu zitieren: "Well, it´s one louder!" ?
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